Burnout Mediathek

 

 

 

Podcasting nimmt in der heutigen Zeit bei der Wissens- und Informationsvermittlung einen wichtigen Platz ein. Die mediale Kommunikation ist in der heutigen Zeit ein wesentlicher Bestandteil für hör- und sichtbaren Informationsfluss zwischen Informationsgebern und Informationsnehmern.

Ich möchte Sie hiermit herzlich einladen, die von mir im Laufe der Zeit gesammelten Hör- und Filmbeiträge zum Thema Burnout als impulsgebende Informationsquellen in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig möchte ich Sie aber auch dazu motivieren, Beiträge, die Sie inhaltlich ansprechen, mit einem kurzen Kommentar zu versehen.

Vielleicht gelingt es uns sogar eine Kommunikationsgrundlage schaffen zu können, um persönliche Dialoge und einen Meinungsaustausch zu diesem Thema anzuregen?

Ziel sollte es sein, schon bestehendes Wissen bezüglich Burnout durch nützliche Zusatzinformationen zu erweitern und zu vertiefen. Vorausetzung dafür ist, dass wir offen, aufmerksam und einfühlsam in diese Beiträge hineinhören, um uns später mit den unterschiedlichen Anschauungen, Argumenten, Fragen und Antworten auseinandersetzen zu können.

Eintauchen und in die Tiefe gehen, auch einmal über anfangs fremd wirkende Fragen und Antworten nachzudenken, mit denen wir uns bislang nur wenig oder gar nicht beschäftigten. Genau Hinschauen, genau Zuhören, Eigenschaften, die uns leider abhanden gekommen sind, aus denen wir aber lernen, dazulernen und neue Erkenntnisse gewinnen.

 

 

Im wahren Leben sieht meistens alles ganz anders aus. Nahezu 10 Millionen Menschen befinden sich irgendwo auf der Burnout-Richter-Skala zwischen 1-12. Die wenigsten wissen jedoch, wie grenzwertig ihr aktueller seelischer Zustand tatsächlich ist, außer diejenigen, welche es schon gnadenlos erwischt hat.

Persönliche, familiäre und berufliche Probleme hat ja heutzutage fast jeder, gestresst und überfordert ist auch fast jeder, einen seelischen Knacks hat auch fast jeder und chronische Befindlichkeitsstörungen sind ja schon fast normal geworden. Für was gibts die Pille, Schmerzmittel oder Antidepressiva? Wir trösten uns, in dem wir uns ständig einreden, “irgendwie geht es schon weiter” oder “irgendwie muss es weiter gehen”!

Viele Menschen, insbesondere das männliche Geschlecht neigen dazu, gesundheitliche Probleme auf die lange Bank zu schieben und diese nach dem Prinzip der Verdrängung gedankenlos zu isolieren. Man spricht gerne eher lapidar und beiläufig davon, “irgendetwas stimmt nicht mit mir”! – leide ich vielleicht an einem Burnout …? Weiterdenken und in sich hineinhören werten viel als Schwäche, Beruf, Karriere und Erfolg hingegen entpuppt sich als notwendiges Selbstdiktat, das scheinbar vor allem Vorrang hat.

Der moderne, gehetzte Mensch neigt leider dazu, aus der Notwendigkeit bedingungsloser Pflichterfüllung heraus, den am höchsten zu schätzenden Wert seiner seelischen, emotionalen, geistigen und körperlichen Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Dieser Mensch verfällt wiederum immer häufiger den Attributen von Resignation und Ignoranz, wenn es um die Aufrechterhaltung seiner Gesundheit geht. Die daraus entsehenden Folgen und fatalen Auswirkungen spielen wir all zu gerne runter.

 

 

Sprechen wir nun aber in Bezug auf Burnout von der Prophylaxe, dem Erhalt oder der Wiederherstellung unserer Gesundheit, was jedoch nicht immer ganz einfach zu sein scheint. Dennoch müssen in vielen Bereichen des Lebens endlich positive zeichen gesetzt werden.

Das Krankheitsbild Burnout ist komplex, um es nur auf ein paar wenige, wenngleich wesentliche Faktoren und Merkmale zu reduzieren. Zur Disposition stehen weitaus mehr Faktoren sowie mögliche Ursachen, was die Entstehung und Fortentwicklung betrifft.

Aus diesem Grund möchte ich den Begriff Differenzialdiagnose anführen, der die Gesamtheit aller Diagnosen, die alternativ als Erklärung für die erhobenen Symptome (Krankheitszeichen) oder medizinischen Befunde in Betracht zu ziehen sind.

Viele Dinge in unserem Leben begründen sich vorzugsweise über das rationale Denken und Handeln. Aus Gründen von Fehlervermeidungen suchen wir nach logischen Schlussfolgerungen, um unser Handeln abzusichern.

So auch definiert sich ein mittlerweile weit verbreitetes gesellschaftliches Krankheitsproblem, basierend auf logischen sowie medizinisch indizierten Schlussfolgerungen. Seelische Krisen haben aber ihren Ursprung und führen uns oft zurück in eine bewegte Lebensvergangenheit. Doch wir bewerten und analysieren den Zustand Burnout nicht selten als eine akute Notlage, bei der nur die äußeren Umstände und die aktuell spezifischen Probleme der Betroffenen bemessen werden.

Stellen wir uns hier und jetzt eine einfache Frage: “Sind Menschen lediglich reine Funktionswesen?” Nein! Wir sind Menschen aus Fleisch und Blut und leben “Gott sei Dank” mit einem Körper, in dem Geist, Emotionen und eine Seele wohnt, von diesen ernährt, vitalisiert und getragen wird. Dessen sollten wir uns stets bewusst sein!

Bedenken Sie bitte! Sie haben es sich verdient, gesund und glücklich zu sein. Sie haben es sich weiter verdient, neue Lebensziele und Lebensperspektiven zu entwerfen und auszugestalten, die zu einem erfüllenden Lebenssinn beitragen.

Überdenken Sie deshalb einmal mehr als üblich Ihre aktuelle Lebenssituation. Versuchen Sie dabei intuitiv zu sein, wenn es um die Frage geht, was Sie in Ihrem persönlichen wie privaten Leben, in Beruf und Familie positiv verändern könnten, um der Tretmühle Alltag mit all seinen maßlosen Ausuferungen, Fremdbestimmungen, Selbstansprüchen und krankmachenden Überforderungen den Rücken kehren zu können.

Es ist schon lange an der Zeit, endlich in Eigenregie an den Stellschrauben des Lebens zu drehen, die zu einer inneren wie äußeren Befreiung, seelisch-emotionaler, geistiger und körperlicher Stärke und Vitalität führen. Wer dies wirklich aus ganzem Herzen will, dem gelingt es auch schrittweise belastenden Seelenmüll zu entsorgen.

Sehr wichtig! Sollten Sie dafür Hilfe, Unterstützung oder einen Ansprechpartner brauchen, so zögern Sie bitte niemals, diese anzufordern. Gemeinsam geht’s einfach leichter!

 

 

 

 


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