
“Das Glück schenkt sich dem, der seine Lebensangst besiegt hat.”
Drupka Rinpoche
Zufriedenheit ist ohne Zweifel ein wesentlicher Indikator des biologischen, seelischen und sozialen Wohlbefindens, der die nachfolgenden Faktoren entscheidend mitbestimmt:
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… die seelische, emotionale und physische Gesundheit
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… die Lebensqualität
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… Glücksempfindungen, Glück und Lebensglück
Schauen wir uns zunächst das Wort Zufriedenheit einmal genauer an …
Zu-Friede(n)-heit
Aus dem Wortzusammenhang entnehmen wir nun das Wort “Friede(n)” (der Gegenpol von Angst) und können einen heilsamen Zustand beschreiben, den wir normalerweise mit Stille und Ruhe verbinden, frei von
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… Störungen
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… Beunruhigungen
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… Befürchtungen
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… Beängstigungen
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… Gewalt und Krieg
Was wir uns jedoch Tag für Tag zumuten, was wir erfahren und erleben, hat mit dem heilsamen Zustand von Zufriedenheit relativ wenig zu tun.
Jeder von uns weiß das und somit ist es sicher auch keine Neuigkeit, doch in der Wiederholung liegt die Kraft!
Wir leben in einer gehetzten, überreizten und übersättigten Gesellschaft, in der viele für das Erreichen von Zufriedenheit die Stellschrauben immer fester anziehen oder überdrehen und somit die Suche nach dem Glück zu einem fast aussichtslosen Kampf werden lassen.
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Ist dieser Kampf, den wir Tag für Tag mit uns selbst kräftezährend und zeitraubend austragen wirklich aussichtslos?
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Ist innere Zufriedenheit und wahres Glück für uns Menschen zu einer unerreichbaren Vorstellung geworden?
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Unterliegen wir einem Irrglauben oder Trugschluss, wenn wir uns zutiefst wünschen, mit uns selbst und unserer sozialen Umwelt im Einklang zu leben?
Ich für meine Person sehe das so: ”Jeder von uns hat die reale Chance, sich den tief empfundenen Wunsch nach innerer Zufriedenheit und wahrem Glück erfüllen zu können.”
Menschen, die mit sich selbst in Disharmonie stehen und mit ihrer Umwelt unzufrieden sind, haben es hingegen schwer in den Zustand von Zufriedenheit zu gelangen. Und weil zufrieden sein die Grundvoraussetzung für glücklich sein ist, blockieren sie gleichzeitig die Entfaltung von Glücksgefühlen.
Je größer die Unzufriedenheit insgesamt, umso geringer die Empfindung und Wertschätzung der eigenen Lebensqualität.
Im Umkehrschluss bedeutet dies, das Menschen, die mit sich selbst in Harmonie stehen und mit ihrer Umwelt sowie ihren Leistungen weitestgehend zufrieden sind, viel leichter in den Zustand von Zufriedenheit und Glück finden, weil sie ganz einfach eine wesentliche Grundvoraussetzung erfüllen – mit sich selbst zufrieden zu sein.
Was beschreibt Zufriedenheit noch oder insbesondere?
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Zufriedenheit beschreibt einen Beziehungszustand zu uns selbst und unserer Umwelt, die zum Ziel hat, Konflikte jeglicher Art, friedfertig, besonnen und gelassen auszutragen.
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Zufriedenheit beschreibt weiter ein menschliches, tiefes, beruhigendes und ausgleichendes Gefühl, das nicht zum Ziel hat, materiellen Wohlstand zu maximieren.
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Zufriedenheit ist die Essenz für das Erlebnis Glück, das wir sodann bewusst wahrnehmen, empfinden und sogar wie fast von selbst zur Freude anderer Menschen teilen können.
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Zufriedenheit beschreibt aber auch eine gesunde Form von Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl, sich selbst und seine Mitmenschen so anzunehmen, wie wir gemeinsam im Leben stehn.
Könnte diese Anschauung nicht eine süße Verlockung für uns alle sein, dafür etwas mehr zu tun?
Doch den meisten Menschen in der heutigen Zeit wird es eher schwer fallen und als befremdlich erscheinen, weil sie in besonderem Umfang vom Leistungsdenken, Erfolgsstreben und Konsum beeinflusst sind.
Wenn wir Zufriedenheit als eine Tugend ansehen und danach handeln würden, dann müssten wir uns sehr viel mehr in der Bescheidenheit üben.
Viele Menschen neigen aber eher zur “Selbst-Zufriedenheit”, anstatt diese bewusst und aus gutem Grund etwas zu dämpfen, in dem sie wieder öfters auf andere Menschen zugehen, ihnen Beachtung und Aufmerksamkeit zuteil werden lassen, ihnen die Hand reichen und sie dazu einladen, völlig richtig - über Zufriedenheit und Glück zu sprechen.
Leider haben wir in der heutigen Zeit wegen zu viel eigennützigem Denken und Handeln verlernt, unseren Mitmenschen hin- und wieder aufrichtig gemeinte und anerkennende Worte auszusprechen.
Ein wesentlicher Bestandteil der Kommunikation, der nicht nur die eigene Zufriedenheit bestärkt und Glücksgefühle zu entfalten vermag, sondern auch die Wertschätzung der anderen hervorhebt.
Besinnen wir uns doch wieder mehr darauf, zwischenmenschliche Beziehungen und ein gesellschaftlich bereicherndes wie gegenseitig erfüllendes Miteinander zu kultivieren und zu pflegen.
Dies käme dem Zustand von Zufriedenheit und Glück schon ein großes Stück näher.
In dem wir seelische, geistige und emotionale Stärke zeigen und das Gefühl vermitteln, mit uns selbst und unserer Umwelt im Einklang leben zu können und zu wollen.
Gleiches gilt für das Berufsleben, was den individuellen Erfolg entscheidend mitprägt.
Und nun lasst uns lernen, zufrieden und glücklich zu sein!






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